Grundlagen zur Cellulite


Cellulite ist keine Sonderform von Fett, aber sie bildet sich im Fettgewebe. Es liegt eine Störung des natürlichen Stoffwechsels vor, wobei überschüssiges Fett aber lediglich als Co - Faktor fungiert. Bei Orangenhaut handelt es sich um aufgeblähte Fettzellen.

Im normalem Zustand sind diese Zellen etwa stecknadelkopfgroß. Bei Cellulite hingegen erreichen sie spielend ein Zehnfaches ihrer natürlichen Maße und können sogar die Größe von weißen Bohnen annehmen!

Cellulite spielt sich im lockeren Bindegewebe ( in der Subcutis, aber auch Corum) ab.

Dort liegen vor allem folgende Strukturen:

1. Fettzellen, die Energie speichern
2. Fibroblasten, die Kollagen synthetisieren
3. Netzgeflecht aus Kollagen (Stabilität) und Elastin (Elastizität)
4. Grundsubstanz (Matrix), eine gallertartige Masse, die alles zusammenhält 5. Blut und Lymphgefäße
6. Nervenendungen

Diese Strukturen müssen im harmonischen Gleichgewicht sein, damit unsere Haut glatt und fest ist und auch so bleibt !

Weibliche Haut besteht nur aus
senkrechten Fasern. Fettzellen wölben sich heraus!
Bei Männern wird das Fett wie in einem Netz
festgehalten. Deshalb selten Cellulite!