Yamswickel

 

Yamswickel mit der wilden Yamswurzel, dem weiblichen Hopfen (den weiblichen Hopfenblüten), Rotklee und Frauenmantelkraut.

Vorbechandlung:

Körperpeeling

Yamswurzel-Hopfen-Rotkleeöl

Nachbechandlung:

Phytogel soft
Phytogel medium
Phytogel extra

Die wilde Yamswurzel wurde seit alters her in Mexiko und anderen tropischen und subtropischen Weltregionen zur Regulierung des weiblichen Zyklus und sogar zur Verhütung herangezogen. Ihr Hauptwirkstoff ist Diosgenin, das dem von den Eierstöcken der Frau produzierten Progesteron (Gelbkörperhormon) sehr ähnlich ist. Das Progesteron wird aber nur dann erzeugt, wenn tatschächlich ein Eisprung erfolgt ist, und dann auch nur für 14 Tage. Es wird in den Fettzellen eingelagert und nur in kleinsten Mengen an den Körper abgegeben.

Nun kann der Körper Progesteron in Östrogen umwandeln, aber nicht umgekehrt Östrogen in Progesteron. Die pflanzlichen Äquivalents der Yamswurzel können auf beide Hormone regulierend einwirken.

Frauen - und auch Männer! - leiden tendenziell unter Östrogenüberschuss und einem gewissen Progesteronmangel, was durch östrogenwirksame Umweltgifte in Pestiziden, Insektiziden und Kunststoffen verursacht wird. Ebenso trägt der – trotz Verbots - immer wieder festgestellte Einsatz von Östrogenen in der Fleischmast dazu bei.

Für Frauen kann die Östrogendominanz durchaus unangenehme Folgen haben: Wassereinlagerungen, Migräne, schwere Beine, Venenprobleme, Depressionen, unkontrollierbares Übergewicht bis hin zum Haarausfall und mehr. Die Freiburger Frauenärztin Dr. Heide Fischer  konnte bereits 2002 die Wechselbeschwerden von 20 Frauen mit einem Yamswurzel-Gel erfolgreich behandeln.

Nachsatz: Die Yamswurzel wurde bisher noch nicht wissenschaftlich untersucht, somit liegen weder über ihre Wirkung noch über mögliche Nebenwirkungen wissenschaftliche Erkenntnisse vor. Wirkstoffe aus Hormonpflanzen verlangen nach individuellen Dosierungen; sie wirken auch nicht zwingend bei jeder Frau.